Wegbeschreibung
Die erste Etappe des Pilgerwegs „Klosterwege im Tölzer Land“ beginnt in Bad Tölz am ehemaligen Franziskanerkloster, Klosterweg 2. Alternativ ab Bahnhof Bad Tölz*.
Dieser Ort ist mit der Buslinie 1, Haltestelle Amortplatz und ein kleines Wegstück bergauf zum Klostervorplatz zu erreichen. Das Klostergebäude selbst wird anderweitig genutzt, jedoch kann die Dreifaltigkeitskirche besichtigt werden. In unmittelbarer Nähe lädt der Rosenpark mit vielen Rosen und Obstbäumen als Vitalort zum Verweilen ein. Ebenso kann eine Jahreskrippe in einem Raum neben der Kirche besucht werden. Ein Blick über die Isar in Richtung Marktstraße und zum Kalvarienberg lassen erahnen, was diesen Ort besonders machen.
Der nächste Ort ist der Kalvarienberg: hierzu wird die Isar überquert und am Ende folgt man dem Wegweiser zum Kalvarienberg. Auf kleinen Wegen geht es bergauf bis zur Kalvarienkirche. Hier kann ein traumhafter Blick übers Isartal mit Bergpanorama genossen werden. Der Kalvarienberg ist ein besonderer Wallfahrtsort, der auch durch die Leonhardiwallfahrt bekannt ist. In der Kirche kann Ruhe zum Gebet gefunden werden, ebenso ist die „Heilige Stiege“ eine Besonderheit der Tölzer Frömmigkeit.
Nach diesem besinnlichen Aufenthalt führt der Weg Richtung Westen zum Höhenbergweg. Dieser führt immer geradeaus durch eine Siedlung, überquert die Bairawieserstraße und setzt sich in der Ludwig-Thoma-Straße fort. Dann kommt man auf den Faistweg, dort hält man sich rechts und folgt dem kleinen Weg bis zur Roeckl Kapelle* (ab hier gleiche Wegführung für die Variante ab Bahnhof Bad Tölz – siehe Alternativ-Wegbeschreibung weiter unten).
An der Röcklkapelle lädt vor dem Weitergehen der Panoramabergblick wieder zum Verweilen ein und besichtigt kurz das mit Blumenmalerei verzierte Kleinod.
An der Kapelle den Weg geradeaus durch den Wald gehen, dann weiter auf den Kiesweg nach rechts. Diesem Weg mit dem Wegweiser „Schützenwirt“ folgen. Am Gasthaus Schützenhaus geradeaus und dann am Siedlungsrand links in die Ägypteneichenstraße einbiegen. Dieser folgen bis rechts ein Weg Richtung Rain abgeht, dieser quert die Staatsstraße Richtung Kirchbichl.
Auf der Straße bleiben durch den Weiler Rain gehen bis man auf die Straße Kirchbichl nach Sachsenkam kommt. Hier nach links abbiegen, dabei kommt man an einen Bushäuschen vorbei, das evtl. Schutz bieten kann, danach der Straße nach Abrain folgen. Achtung: auf diesem Stück ab der Querung geht man auf Straßen, die auch von Autos befahren werden, der Verkehr ist von Uhrzeit und Wochentag abhängig!
Die Straße führt nun am Koglweiher (wunderbares Vogelparadies) vorbei weiter bis der Abzweig zum Kirchsee erreicht wird. Zuvor passiert man auch ein bemerkenswertes Wegkreuz.
Nun dem Weg durchs Moor und Wald zum Kirchsee folgen. Der Weg gibt immer wieder Blicke auf den See, auf das Kloster Reutberg und in die Berge frei. Je nach Jahreszeit können verschiedene Pflanzen und Insekten beobachtet werden. Nach dem vorherigen Wegabschnitt entlang der Straße, tut die Waldluft besonders gut.
Am Weg entlang des Sees laden verschiedene Bänke zum Ruhen oder Pausieren ein. Auch ein Bad im See am Badeplatz ist wunderbar. Dieser befindet sich auf Höhe der Parkplätze, auch ein Kiosk lädt mit leckerem Kaffee und Kuchen zum Pausieren ein.
Übrigens: Der Kirchsee mit der ihn umgebenden, national bedeutsamen Moorlandschaft ist außerdem Teil des Europäischen Schutzgebietsnetzes NATURA 2000 und eines der ältesten Naturschutzgebiete Bayerns.
Danach geht es wieder auf die Straße, die zum Kloster Reutberg führt. Dort oben angekommen ist der Besuch der Klosterkirche angesagt; das Kloster selbst kann leider nicht besichtigt werden. Dafür jedoch lädt das Klosterbräustüberl mit Biergarten und Bergblick ein, sich körperlich zu stärken.
Nach einer Pause geht es den Berg wieder nach unten, links den Jakobswegschildern folgend Richtung Stubenbach, in der Rechtskurve biegt der Weg von der Straße ab, dann dem linken Weg in den Wald folgen.
Hier im Forst auf die gelbe Wegmarkierung D3 achten und dem Wegweiser Richtung Dietramszell folgen.
An der 1. Wegabbiegung gehtst Du nach rechts, dann macht der Weg einen scharfen Linksknick.
Danach am 2. Weg nach rechts gehen: dieser führt am Schwarzen Kreuz vorbei. Nun immer weiter geradeaus gehen und die Abzweige ignorieren. Wenn das „Grüne Marterl“ (eine hölzerne Gedenksäule mit drei Bildtafeln am oberen Ende, um die sich schaurige Geschichten ranken) passiert ist, geht es in einem Rechtsbogen immer noch weiter durch den Wald bis zur Kapelle Maria Elend. Diese kann besichtigt und ein Kerzlein angezündet werden, vielleicht für jemanden, an den man ganz besonders denkt oder auch einfach für Dich selbst. Auch an der Kapelle gibt es Ruhebänke.
Bei der Kapelle geht man links in den breiteren Wanderweg und gelangt so nach Dietramszell. Im Ort wendet man sich nach links und findet dann auf der rechten Seite das Kloster Dietramszell mit der Klosterkirche.
Der Dietramszeller Waldweiher bietet an Sommertagen eine willkomene Abkühlung. Wessen Beine noch nicht müde sind, der spaziert durch den nahegelegenen Ruhewald „Waldruh“, um die besondere Stimmung des Waldes wahrzunehmen.
In Dietramszell gibt es die Möglichkeit zur Übernachtung in der Klosterschänke.
*Weg-Variante direkt ab Bahnhof Bad Tölz:
Wer das Franziskanerkloster und den Kalvarienberg in Bad Tölz ein andermal besuchen mag, kann den Pilgerweg direkt am ab dem Bahnhof Bad Tölz starten und von dort direkt zur *Roeckl Kapelle wandern. Ab hier ist die Wegbeschreibung gemeinsam (siehe * in der Wegbeschreibung oben).
Hier die Beschreibung vom Bahnhof Bad Tölz bis Roeckl Kapelle:
Am Bahnhof Richtung Bahnhofsplatz und dann nach rechts in die Eichmühlstraße gehen, diese durch das Wohngebiet folgen bis fast am Naturschwimmbad Eichmühle, hier den Weg links nehmen und dann den kleinen Fußweg nach rechts abbiegen, führt über eine kleine Brücke, und etwas bergan zum Waldrand, alle Wege rechts ignorieren, der Weg trifft dann auf die Staatsstraße.
Zuvor lohnt ein Blick nach Süden: vor einem reihen sich nun die Berge auf. Auch die Bank am Naturdenkmal „Hohle Linde“ lädt zu einem kurzen Innehalten mit Bergblick ein.
An der Staatsstraße nach rechts bis nach etwa 100m ein kleiner Fußweg abgeht, diesen zwischen Weide und Waldrand folgen und dann kommt man zur Roeckl-Kapelle*.













