Winter am Kirchsee, © VG Reichersbeuern
Winter-Urlaubsideen
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Winter-Urlaubsideen

Wenn sich das Tölzer Land in einen weißen Schneemantel hüllt, ist klar was zu tun ist: hinauf aufs Brauneck zum Skifahren und Snowboarden, Rodeln mit den Kids auf dem Tölzer Blomberg oder ab in die idyllische Jachenau zum Langlaufen. Dabei hat die Region, die sich südlich von München vom Starnberger See bis zur Tiroler Grenze erstreckt, fernab von Rodelvergnügen und Pistengaudi viel zu bieten – auch wenn Frau Holle mal keine Lust auf Kissenschütteln hat.

Unabhängig von der Schneelage können Urlauber die traumhafte Natur beim Winterwandern erleben. Über 300 Kilometer (geräumter) Wege stehen zur Auswahl. Mit dem Blick auf Benediktenwand, Heimgarten und Herzogstand und der kristallklaren Voralpenluft in den Lungen, folgen Wanderer ihnen zu den schönsten Plätzen der Region. Wer das weiße Glitzern vermisst, spaziert entlang der Flüsse Isar und Loisach oder an den Ufern von Walchen-, Kochel- und Starnberger See und erfreut sich am Funkeln und Spiegeln der Gewässer. Aber auch von oben sieht das Tölzer Land gut aus: Der aussichtsreiche Panorama-Weg am Südhang des Braunecks führt von der Bergstation bis zur Tölzer Hütte. Auf über 1500 Meter blickt man in eine beeindruckende Runde: Gefühlt muss man bloß die Hand ausstrecken, um die bayerischen Alpen zu greifen. Von Wendelstein bis hin zur Zugspitze und auch die österreichischen Riesen im nahe gelegenen Karwendelgebirge kann man bei guter Sicht entdecken.

Besonders romantisch wird es hier oben, wenn die Sonne hinter den Bergen verschwunden ist und nur noch die Sterne – und das gläserne „Panoramarestaurant Brauneck“– leuchten. An ausgewählten Abenden erhellen brennende Kerzen den kreisrunden Speiseraum. Rote Rosen, guter Wein und ein ausgezeichnetes Vier-Gänge-Menü versprechen schöne Stunden zu einem besonderen Anlass oder als ausgefallene Überraschung für die Liebste oder den Liebsten.

Wer der Romantik die Krone aufsetzen möchte, plant einen ganzen Urlaubstag für die Zweisamkeit. Zum Beispiel mit einer entschleunigenden Kutschfahrt durch mystische Wälder und idyllische Dörfer. Während die Pferde entspannt vorneweg traben, kuschelt man sich in dicke Decken ein und lässt die vorbeiziehende Landschaft auf sich wirken.

Eine eigene Welt aus Wärme und Wohlbefinden lockt durchgefrorene Winterurlauber in die „Kristall Therme trimini“ in Kochel am See. Fünf Saunen, ein Dampfbad, ein türkischer Hamam und insgesamt 1.300 Quadratmeter Wasserfläche sorgen für pure Entspannung. Beim Baden in unterschiedlichen Heilwassern, beim Relaxen in Ruhezonen oder im Außenpool mit herrlichem Blick über den Kochelsee und die umliegenden Berge tanken Erholungssuchende neue Energien. Im Familienbereich punkten Panoramabecken mit Grander®-Wasser, Massagebrunnen und Whirlpool bei den Eltern, während sich die Kleinen über die Kinderspielhöhle, ein Kleinkinder-Planschbecken mit Rutsche und Gumpen mit Wasserfall freuen. Einen gemeinsamen Nenner finden Groß und Klein bei der 80 Meter langen Rutsche Karwendelblitz und im Familienbecken.

Darf’s ein bisschen ruhiger sein? Im Tölzer Land gibt es viele Kraftorte zum Innehalten. Einer davon ist das Kloster Benediktbeuern mit Meditationsgarten. Von hier aus entführt der Klangpfad in eine Welt ohne störende Alltagsgeräusche. So können Spaziergänger den Weg ins Loisach-Kochelsee-Moos nutzen, um ein wenig in sich hineinzuhören oder die Naturlaute bewusst wahrzunehmen: Leises Blätterrascheln, Vogelzwitschern und das Rauschen des Windes – auch das wirkt meditativ. Im Kloster selbst werden Konzerte, Gottesdienste und entschleunigende Kurse und Kunstausstellungen angeboten.

Kunst und Natur zum Anfassen und Mitmachen bietet die Stiftung Nantesbuch im sogenannten Langen Haus bei Bad Heilbrunn. Zahlreiche, teils eigens für den Ort geschaffene Kunstwerke erzeugen eine besondere Stimmung. Es finden handverlesene Kultur- und Bildungsveranstaltungen statt. Gleichzeitig ist der Ort Ausgangspunkt für außergewöhnliche Naturerkundungen. Auf dem ca. 320 Hektar großen Gelände dürfen sich heimische Tiere und Pflanzen Stück für Stück Raum zurückerobern. An „Kindersamstagen“ entdecken auch die Kleinsten spielerisch Kunst und Umwelt.

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