Corona

Aktuelle Informationen zum Coronavirus (COVID-19)

Hinsichtlich des Corona-Virus (COVID-19) haben Sicherheit und Vorbeugung oberste Priorität, sowohl für unsere Gäste als auch für unsere Bürgerinnen und Bürger. Als Landkreis-Tourismusorganisation nehmen wir dieses Thema sehr ernst und bedauern die entstandenen Problemlagen für unsere Gäste, unsere Beherbergungsbetriebe und unsere touristischen Leistungsträger sehr.

Am 24.11.21 trat die 15. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (15. BayIfSMV) in Kraft, sie kann abgerufen werden unter https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-816/. Die Begründung der 15. BayIfSMV finden Sie unter https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-827/.

Eine aktualisierte tabellarische Übersicht des Bayer. Wirtschaftsministeriums ist abrufbar unter: unter  https://www.stmwi.bayern.de/fileadmin/user_upload/stmwi/Themen/Wirtschaft/Dokumente_und_Cover/Coronavirus/2021-11-24_Coronaregeln_Tabelle.pdf

Kernpunkt der 15. BayIfSMV ist die Inzidenzgrenze von 1.000 auf Landkreisebene für Lockdowns, jedoch auch darunter wurden die Maßnahmen erheblich verschärft. Nachfolgend haben wir daher versucht, die für die Tourismuswirtschaft zentralen Elemente zusammenzufassen:

Maskenpflicht

In Innenräumen sowie in öffentlichen Fahrzeugen gilt Maskenpflicht mit Maskenstandard FFP2.
Unter anderem am festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz, soweit der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden kann, sowie in der Gastronomie beim Sitzen am Tisch entfällt die Maskenpflicht. Ebenso für Personal in Kassen und Thekenbereichen mit geeigneten Schutzwänden sowie für Kinder bis zum 6. Geburtstag. Kinder zwischen dem 6. und 16. Geburtstag müssen nur eine medizinische Gesichtsmaske tragen.

Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte und Nichtgenesene

Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, dürfen sich nur mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen eines weiteren Hausstands (insgesamt max. 5 Personen) treffen.

Geimpfte, Genesene und Kinder unter 12 Jahren und drei Monate zählen nicht mit.

Für berufliche Tätigkeiten gilt diese Kontaktbeschränkung nicht.

2G-Regelung

Zu geschlossenen Räumen in folgenden Bereichen haben Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Besucher, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige nur Zugang, wenn sie geimpft, genesen oder noch nicht zwölf Jahre und drei Monate alt sind:

Gastronomie, Beherbergungswesen, Hochschulen, Bibliotheken/Archiven, außerschulische Bildungsangebote einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Musikschulen, Fahrschulen und  Erwachsenenbildung sowie infektiologisch vergleichbare Bereiche, Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen sowie körpernahe Dienstleistungen, die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen sind.

Ausnahmen von der 2G-Regelung (Auszug):

  • Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige mit Kundenkontakt, die weder geimpft noch genesen sind, aber an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche über einen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) verfügen.
     
  • In der Gastronomie, der Beherbergung und bei körpernahen Dienstleistungen kann anstelle der vorgenannten PCR-Tests auch an jedem Arbeitstag ein PoC-Antigentest oder ein zugelassener, unter Aufsicht vorgenommener Selbsttest (jeweils nicht älter als 24 Stunden) erfolgen.
     
  • In Gastronomie und Beherbergung minderjährige Schülerinnen und Schüler, wenn sie regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen (Nachweis: Schülerausweis).
     
  • Wenn es sich um zwingend erforderliche und unaufschiebbare nichttouristische Beherbergungsaufenthalte handelt und ein PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorgelegt wird.

2G plus-Regelung

Zu folgenden Bereichen haben Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Besucher, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige nur Zugang, wenn sie geimpft, genesen oder noch nicht zwölf Jahre und drei Monate alt sind und zusätzlich über einen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden), PoC-Antigentest oder einen zugelassenen, unter Aufsicht vorgenommenen Selbsttest (jeweils nicht älter als 24 Stunden) verfügen:

Öffentliche und private Veranstaltungen außerhalb privater Räumlichkeiten (soweit nicht Gastronomie), Sportstätten, praktische Sportausbildung, Kulturbereich mit Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos, Museen, Messen, Tagungen, Kongressen, Ausstellungen, Gedenkstätten, […], Freizeiteinrichtungen einschließlich Bädern, Thermen, Saunen, Solarien, Fitnessstudios, Seilbahnen, Ausflugsschiffen, Führungen, Schauhöhlen, Besucherbergwerken, Freizeitparks, Indoorspielplätzen, Spielhallen und -banken, Wettannahmestellen, touristischer Bahn- und Reisebusverkehr und infektiologisch vergleichbare Bereiche.

Für Veranstaltungen regelt die Verordnung in vielen Fällen einen Mindestabstand von 1,5 m zwischen Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören. Außerdem gelten Kapazitätsbeschränkungen und Detailregelungen im Hinblick auf die Maskenpflicht.

2G plus-Regelung gilt auch für Infrastruktur des Wintersports

Eine Nachfrage bei der Regierung von Oberbayern vom 25.11.21 ergab, dass auch für die Infrastruktur des Wintersports wie Langlaufloipen, Skipisten und Skilifte 2G plus angewandt werden muss. Denn § 4 Abs. 1 (https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayIfSMV_15-4 ) schreibt grds. für Sportstätten 2G plus vor und differenziert leider nicht mehr zwischen Sportstätten im Freien und in geschlossenen Räumen.

Ausnahmen von der 2G plus-Regelung (Auszug):

  • Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige mit Kundenkontakt, die weder geimpft noch genesen sind, aber an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche über einen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) verfügen.
     
  • Minderjährige Schülerinnen und Schüler zur eigenen Ausübung sportlicher, musikalischer oder schauspielerischer Aktivitäten, wenn sie regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen (Nachweis: Schülerausweis).
     
  • Der Test entfällt für Kinder bis zum 6. Geburtstag, für Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen sowie für noch nicht eingeschulte Kinder.

Kontaktdatenerfassung

Kontaktdaten sind zu erheben bei körpernahen Dienstleistungen sowie im Beherbergungswesen in Bezug auf Gemeinschaftsunterkünfte. Außerdem bei Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen in bestimmten Bereichen.

Ergänzende Regelungen für Gastronomie u.a.

  • Zwischen 22 und 5 Uhr dürfen gastronomische Angebote nicht zur Verfügung gestellt werden. Abgabe und Lieferung von zur Mitnahme bestimmten Speisen und Getränken ist jedoch stets zulässig.
     
  • Tanzen in geschlossenen Räumen ist nicht zulässig (außer es handelt sich um eine speziell nach Verordnung zulässige Veranstaltung).
     
  • Musikbeschallung und -begleitung ist nur als Hintergrundmusik zulässig (außer es handelt sich um eine speziell nach Verordnung zulässige Veranstaltung).
     
  • Reine Schankwirtschaften, Clubs, Diskotheken, Bordellbetriebe und vergleichbare Freizeiteinrichtungen sind geschlossen.

Regionaler Hotspot-Lockdown

Überschreitet die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis den Wert von 1.000, greifen nochmals verschärfte Regelungen. Untersagt sind dann beispielsweise Gastronomiebetriebe jeder Art (Ausnahme zur Mitnahme) und körpernahe Dienstleistungen. Sollte dieser Fall im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen eintreten, werden wir an dieser Stelle über die dann gültigen Regelungen informieren.


Umgang mit Corona-Verdachtspersonen in Beherbergungsbetrieben

Wir weisen darauf hin, dass Beherbergungsbetriebe Personen die Aufnahme verweigern können, die zwar nicht positiv getestet sind, aber dennoch mögliche Corona-Symptome aufweisen.

Grundlage hierfür ist Ziffer 2.3. des Rahmenkonzepts Beherbergung vom 28.10.21 (siehe unter https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-762/), dort heißt es:

„Vom Besuch von Beherbergungsbetrieben oder touristischen Unterkünften sind ausgeschlossen:
(…)
     - Personen mit COVID-19 assoziierten Symptomen (akute, 
       unspezifische Allgemeinsymptome, Fieber, Geruchs- und 
      Geschmacksverlust, respiratorische Symptome jeder Schwere).“


Bitte behalten Sie für die Entwicklung der Inzidenzzahlen das Dashboard des RKI im Auge, siehe unter: https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4.


Desweiteren sind für das Tourismusgeschehen im Tölzer Land folgende aktualisierte Rahmenkonzepte zu beachten, sie können heruntergeladen werden unter:

Für Tourismusbetriebe in ihrer Funktion als Arbeitgeber findet sich ferner die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung hier.


Tagesausflüge nach Tirol / Österreich

Sollten Sie einen Tagesausflug nach Tirol planen, so finden Sie die jeweils gültigen Erfordernisse unter: https://www.austria.info/de/service-und-fakten/coronavirus-situation-in-oesterreich/einreise-nach-oesterreich

Bitte informieren Sie sich auch hinsichtlich der aktuellen Erfordernisse bei der Wiedereinreise nach Deutschland. Derzeit besteht bei einem kürzeren Aufenthalt als 24 Stunden bei der Wiedereinreise aus deutscher Sicht noch keine Anmelde- und / oder Quarantänepflicht.

Achtung: die Eng (= Rißtal) hat nun aus deutscher Sicht hinsichtlich der Einstufung als Hochrisikogebiet einen Sonderstatus, ähnlich wie bisher bereits die Enklaven Jungholz und Kleinwalsertal, siehe unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

An dieser Stelle verweisen wir nochmals auf die stets aktuell gehaltene FAQ-Liste des bayerischen Gesundheitsministeriums unter: https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/haeufig-gestellte-fragen/#fragen-zum-lockdown


Übersicht zu aktuellen Corona-Regelungen in Bayern siehe unten

https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/


Aktuelle Informationen des Tourismusverbandes Oberbayern-München (TOM) zur Corona-Krise

Bitte besuchen Sie die stets aktuell gehaltenen Corona-Seite des TOM unter https://top.oberbayern.de/, siehe dort die Kachel „Informationen zum Coronavirus“ sowie weitere aktuelle Informationen auf dieser Seite beispielweise vom Deutschen Tourismusverband bzw. zu Förderprogrammen.


Sonder-Förderprogramm „Tourismus in Bayern – fit für die Zukunft“

Tourismusbetriebe und Kommunen können seit dem 01.10.21 erste Bausteine aus dem neuen Programm "Tourismus in Bayern – fit für die Zukunft" beantragen. Das gesamte Programm umfasst 30-Millionen-Euro und wurde eigens dazu aufgelegt, um der Branche einen kraftvollen Neustart nach der Coronakrise zu ermöglichen.

Folgende Bausteine des Förderprogramms sind für die Betriebe relevant:

  • Investitionen in die Zukunftsfähigkeit kleiner oder kleinster Beherbergungsbetriebe (antragsberechtigt: nicht gewerbliche Beherbergungsbetriebe mit maximal 25 Gästebetten ungeachtet der Rechtsform)
     
  • E-Ladepunkte für PKWs und E-Bikes (antragsberechtigt: natürliche und juristische Personen, die im Bereich des Tourismus tätig sind)

Investitionen in die Zukunftsfähigkeit kleiner oder kleinster Beherbergungsbetriebe:

Gefördert werden Maßnahmen, die die Angebotsqualität erhöhen - von der Verschönerung der Außenanlagen bis zu Software für die Webseitenerstellung. Der Freistaat übernimmt 50 Prozent der Ausgaben in Höhe von mindestens 4.000 Euro und maximal 30.000 Euro, also eine Fördersumme von bis zu 15.000 Euro.

E-Ladepunkte für PKWs und E-Bikes:

Erstmals werden auch Ladesäulen für E-Bikes und Pedelecs gefördert. Zudem werden Hotels, Gaststätten und andere touristische Anbieter jetzt auch bei Ladesäulen unterstützt, die nur für ihre Gäste und damit nicht öffentlich zugänglich sind. Die Förderung für die Errichtung von einem oder mehreren stationären Ladepunkten für Elektroautos beträgt maximal 1.500 Euro pro Säule (bis zu 90 Prozent der Kosten), für E-Bike-Ladesäulen an touristisch attraktiven Standorten maximal 300 Euro pro Ladepunkt.

Weitere Informationen sowie die Antragsformulare können Sie abrufen unter: https://www.stmwi.bayern.de/service/foerderprogramme/sonderprogramm-tourismus/


Überbrückungshilfe des Bundes

Die Überbrückungshilfe III wird mit dem neuen Programm Überbrückungshilfe III Plus bis 30. September 2021 verlängert. Gleiches gilt für die Neustarthilfe, welche ebenfalls bis zum 30. September 2021 als Neustarthilfe Plus weitergeführt wird. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter https://www.stmwi.bayern.de/ueberbrueckungshilfe/

Ein Überblick über die aktuellen Corona-Hilfen für Unternehmen kann abgerufen werden unter: https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus


GEMA

Der DEHOGA und die Bundesvereinigung der Musikveranstalter (BVMV) haben sich erneut bei der GEMA dafür eingesetzt, dass für Betriebsschließungen während des November/Dezember-Lockdowns und gegebenenfalls darüber hinaus keine GEMA-Gebühren für abgeschlossene und noch laufende Nutzungsverträge gezahlt werden müssen. Nach Aussage der GEMA haben alle Musiknutzer erneut die Möglichkeit für den Zeitraum behördlich veranlasster Schließungen ihr bereits gezahltes Geld zurück zu bekommen bzw. entsprechende Gutschriften zu erhalten. 
 
Betroffene Betriebe können auf der GEMA-Homepage in ihrem Online-Kundenkonto ihre behördlich veranlassten Schließungszeiten angeben. Dies sollte sinnvoller Weise erst nach Wiedereröffnung des Betriebes erfolgen, damit auch alle Schließungstage angegeben werden können. Voraussetzung ist, dass der Nutzer vorher (falls noch nicht vorhanden) auf der GEMA-Homepage sein Profil angelegt hat (www.gema.de/portal). Weitere Informationen zu GEMA-Corona-Gutschriften können Sie nachlesen unter: https://www.gema.de/musiknutzer/gesamtvertragspartner/aktuelles/gutschriften/

 


Aktuelle Informationen zum Corona-Virus (COVID-19)