Alexandra Danner, Langläuferin aus Lenggries, © DSV Deutscher Skiverband
Alexandra Danner
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Alexandra Danner

Testimonial

Dank touristischer Infrastrukturen haben die Kinder und Jugendlichen in unserer Region frühen Zugang zu Sportarten wie Skifahren, Langlaufen und anderen Vereinssportarten, die ohne die Freizeiteinrichtungen vor Ort nicht möglich wären.

Alexandra Danner, Profisportlerin, Lenggries
Alexandra Danner,  Langläuferin, Lenggries, © DSV Deutscher Skiverband

Wer bin ich?

Servus, ich bin Alexandra Danner, 20 Jahre alt und komme aus Lenggries. Ich bin Langläuferin und bei der Bundespolizei in der Sportfördergruppe angestellt. Somit bin ich eigentlich die ganze Zeit in Sportklamotten unterwegs. Man findet mich entweder beim Joggen, beim Rollern, eine große Rennradrunde drehen oder auf den Bergen.  In meiner Freizeit spiele ich auch gerne Golf und Tennis. 

Inwiefern profitiere ich selbst als Isarwinklerin vom Tourismus?  

Als geborene Lenggrieserin habe ich natürlich schon früh das Skifahren gelernt. Mit 3 Jahren stand ich das erste Mal auf den 2 Brettern und bin von da an immer auf dem Brauneck Skifahren gegangen. Mit dem Langlaufen habe ich in der 3. Klasse bei dem Rosenmontagsrennen des Skiclubs Lenggries begonnen und seitdem wollte ich Profi-Langläuferin werden - und bin es auch geworden. Die Loipen hier bei uns im Isarwinkel sind dafür perfekt. Die touristische Infrastruktur ermöglicht den Vereinen eine Art Jugendförderung, die so in anderen Gegenden nicht möglich ist: Skipisten, Liftanlagen, ein großes Loipennetz – und alles vor der Haustür! Davon können andere Kinder und Jugendliche nur träumen.

Mittlerweile wohne ich in Ruhpolding und trainiere dort mit meiner Trainingsgruppe. Aber es gibt immer wieder Wochen in denen ich super gerne daheim in Lenggries bin und unsere super tollen Möglichkeiten hier im Isarwinkel nutze. Unsere heimischen Loipen sind ideal für lange Ausdauereinheiten - aber ich kann mich genauso gut an anspruchsvolleren Strecken austoben. Während meiner Schulzeit war auch die Loipe mit dem Flutlicht sehr praktisch zum Trainieren, da ich nicht weit fahren musste. Die Lebensqualität und das Freizeitangebot, von dem wir alle hier dank Tourismus profitieren ist enorm – und nicht zuletzt auch ein Grund, warum sich so viele Menschen hier so wohl fühlen ;-)

Wie sähe meine Leben ohne den Tourismus aus?

Vielleicht wäre ich dann nicht bis in den Profisport gekommen – und auch meine berufliche Laufbahn wäre dann vielleicht in eine andere Richtung gegangen. Ohne die Möglichkeiten vor Ort, wären der frühe Einstieg in den Wintersport und das sonst sehr kosten- und zeitintensive Training während meiner Schulzeit so nicht möglich gewesen.