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Kochelsee-Loisach-Moore

Wiesenbrüter-Schutzgebiet

Infotafel: Kiebitz

Kiebitze leben gesellig. Während der Brutzeit sind sie an ihren akrobatischen Flugspielen zu erkennen. Der Name « Kiebitz» rührt vom lauten Ruf «Kie-wit» her.
Aussehen: Oberseite, Kehle und Brust grünschwarz schillernd, Unterseite weiß, 30 cm (taubengroß), das Männchen besitzt einen längeren Federschopf als das Weibchen.
Lebensraum: Feuchte Wiesen und Weiden.
Überwinterung in Südeuropa und Nordafrika, in milden Wintern auch in Deutschland.
Brut: Die ersten Kiebitze treffen Mitte Februar in den Brutgebieten ein. Mitte März werden meist 4 Eier gelegt. Die Brutzeit dauert 29 Tage. Nach weiteren 40 Tagen sind die Jungen flugfähig.
Bestand: Der Kiebitz ist in Deutschland und in Bayern als stark gefährdet eingestuft (Rote Liste 2).

Der Kiebitz in den Loisach-Kochelsee-Mooren: Im Jahr 1997 - der Kiebitz war im Landkreis Bad Tölz- Wolfratshausen bereits ausgestorben - legte das Zentrum für Umwelt und Kultur auf den Flächen des Klosters Benediktbeuern das 'Kiebitzbiotop' an. Ein Teil des Dorfbaches wurde zu Flachwasserzonen mit Inseln aufgestaut. Seither brüten hier jährlich 3 bis 4 Kiebitzpaare.

Aus den Kalkalpen im Süden  über den Kesselberg - dem Gletschertor zwischen Jochberg und Herzogstand - drang vor 25.000 bis 15.000 Jahren der Isar-Loisach-Gletscher nach Norden vor. Er bedeckte das Land bis zum Starnberger See mit einer bis zu 700 m hohen Eisschicht. Nach dem Abschmelzen des Gletschers verblieb ein Becken, abgedichtet mit Wasser stauenden Seetonen. In der nachfolgenden regenreichen Wärmezeit (Atlantikum) setzte das Torfwachstum ein. So entstanden die Loisach-Kochelsee-Moore.

Liebe Besucherinnen und Besucher, bitte nehmen Sie Rücksicht auf bodenbrütende Vogelarten: 

♦ Bleiben Sie auf den in der Karte rot markierten Wegen. 
♦ Halten Sie Ihren Hund an der Leine.

Die Loisach-Kochelsee-Moore sind Teil des europäischen Biotopverbundes NATURA 2000. Das Verlassen dieser Wege ist innerhalb des Schutzgebietes vom 20.März bis 15. Juli verboten. Die Kernzone darf nur außerhalb dieser Brutzeit und dann nur auf den Wegen betreten werden. Die
Naturschutzwacht und die unteren Naturschutzbehörden der Landratsämter Bad Tölz-Wolfratshausen und Weilheim-Schongau achten auf die Einhaltung des Wegegebotes.

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Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER)