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Unsere Wildkräuter des Monats

Unsere "Lieblings-Wildkräuter"

Unsere "Lieblingskräuter" und das "Wildkraut des Monats" im Portrait!

Die Postkartenserie "Wildkraut des Monats" gibt es derzeit für die Monate April bis November bei unseren Kräuterpartnern! Gerne können Sie die Postkarte auch bei uns bestellen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!


 

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Unsere Lieblingskräuter:

  • Bärlauch

Bärlauch, Kräuter Botanischer Name: Allium ursinum, Familie der Liliengewächse
Volksname: Bärenlauch, Hexenzwiebel, Waldknoblauch, Zigeunerlauch,
Vorkommen: In feuchten, nährstoffreichen Laub-und Auenwäldern.
Der Bärlauch ist eine ausdauernde bis zu 40 cm hohe Pflanze. Die Blätter sind grundständig, länglich, zugespitzt, gestielt, oberseits glatt, dunkelgrün glänzend. Der Blütenstand ist ein vielblütige Trugdolde. Die ganze Pflanze verströmt einen knoblauchartigen Geruch.
Inhaltsstoffe: Schwefelhaltige ätherische Öle, Vitamin C, Mineralstoffe;
Seine Blätter finden in Frühlingssalaten, Kräuterbutter und Kräuterquark oder als Brotauflage Verwendung.

  • Beinwell

Botanischer Name: Symphytum officinale; Familie der Rauhblattgewächse
Volksname: Wallwurz, Schwarzwurz, Bienenkraut
Vorkommen: Wächst an Gräben, Bachufern und auf feuchten Wiesen.
Der Beinwell ist eine ausdauernde bis zu 1m hohe Pflanze.Die Wurzel ist daumendick, außen schwärzlich, innen weiß. Die Stängel sind aufrecht, hohl und oben verzweigt. Blätter sind unten gestielt, eiförmig-lanzettlich, bis zu 20 cm lang und rauh behaart. Die Blüten sitzen wie kleine Glöckchen in Trauben angeordnet im oberen Pflanzenbereich.
Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, ätherisches Öl, Schleimstoffe
In der Küche kann man die jungen Blätter im Backteig ausbacken, in Salaten, Quark oder als Wildgemüse verwenden.

  • Brennessel

Botanischer Name: Urtica dioica, Familie der Brennesselgewächse
Volksname: Nesselkraut
Vorkommen: In der Nähe menschlicher Behausungen. Die Pflanze ist ein Stickstoffanzeiger!
Sie wächst an Zäunen, Wegrändern, Schuttplätzen und Gräben.
Die Brennessel ist ein mehrjähriges Wildkraut, das bis zu 1,50 m hoch wird. Die behaarten vierkantigen Stängel wachsen aus einem kriechenden Wurzelrhizom. Die Blätter sind kreuzgegenständig angeordnet.Die ganze Pflanze ist mit Brennhaaren besetzt. Die Blütenstände sitzen rispenartig in den Blattachseln.
Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Mineralstoffe, Vitamine, Histamin
In der Küche wird die Brennessel als Wildgemüse verwendet zu Aufläufen, Quiches, in Suppen oder im Ausbackteig. Getrocknet kann man die Blätter als Tee verwenden. Nur in Maßen!

  • Dost

Botanischer Name: Origanum vulgare; Familie der Lippenblütler
Volksname: Wilder Majoran
Vorkommen: Auf mageren, trockenen Standorten, an sonnigen Gebüsch-und Waldrändern, aber auch auf Bergwiesen.
Den Dost erkennt man an seinem ovalen bis eiförmigen, kurz gestielten, kreuzgegenständigen Blättern. Beim Zerreiben riecht man einen stark aromatischen Duft. Die Stängel sind rötlich überlaufen und wachsen aufrecht. Kleine rosa Blüten sitzen in lockeren Rispen am Ende der bis zu 60 cm hohen Pflanze.
Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe;
Für die Küche ist der Dost ein sehr aromatisches Würzkraut. Findet Verwendung zu Ölen, Essigen, Likören und Getränken.

  •  Engelwurz

Botanischer Name: Angelica archangelica; Familie der Doldenblütler
Volksname: Angelikawurz,
Vorkommen: Auf in feuchten Wäldern, Gräben und Schluchten
Stattliche Erscheinung bei ihrer Höhe von bis zu 2 m.
Stängel unten bis armdick, hohl, gerillt, oben verzweigt, zuweilen rötlich angelaufen.
Von den hohlen Sprossen gehen ein- bis dreifach fiederteilige Blätter ab. Die grünlichweißen halbkugeligen Blütendolden zieren im Hochsommer das Kraut. Ganze Pflanze riecht aromatisch.
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Furocumarine

  • Frauenmantel

Botanischer Name: Alchemilla vulgaris, Familie der Rosengewächse
Volksname: Marienmantel, unser lieb Frauenmantel, Frauenkraut
Vorkommen: Wächst häufig auf Wiesen, Weiden, Waldrändern.
Eine ausdauernde bis zu 40 cm hohe Pflanze. Die Blätter stehen in einer Rosette, langgestielt, handförmig, 7-9 teilig gefaltet; am Rand fein gezahnt. Leicht behaart, die Blüten sind lang gestielt, knäulförmig in einer Rispe. Unscheinbar grün- bis blaßgelb.
Inhaltsstoffe: Gerbstoffe,Bitterstoffe,
Für die Küche als Tee für Frauenleiden. ( In der Apotheke fragen)

  • Gänseblümchen

Botanischer Name: Bellis perennis, Familie der Korbblütler
Volksname: Tausendschön, Maßliebchen, Marienblümlein, Mondscheinblume
Vorkommen: Das Gänseblümchen findet man häufig auf Wiesen, Weiden, Gärten und an Wegrändern.
Man erkennt es an seinen spatelförmigen Blättern, die in Form einer Rosette flach am Boden aufliegen. Das Blütenköpfchen sitzt auf einem blattlosen Stiel, ist innen gelb und hat außen weiße Zungenblüten.
Seine Inhaltsstoffe sind Bitterstoffe, Gerbstoffe und Saponine.
Blätter, Knospen und Blüten können verwendet werden für Salate,Getränke, Desserts, Gelees und als Dekoration für viele Speisen.

  • Giersch

Botanischer Name: Aegopodium podagraria, Familie der Doldengewächse
Volksname: Geißfuß, Zaun-Giersch, Gichtkraut, Zipperleinkraut
Vorkommen: Der Giersch ist auf frischen, nährstoffreichen Böden zu finden; kommt oft massenhaft in Gärten und Parkanlagen vor.
Zu erkennen ist der Giersch an seinen drei-geteilten, gefiederten Blättern, deren Seitenfiedern wiederum drei Teilblätter mit gesägtem Rand besitzen.Sehr markant und leicht zu erkennen ist der dreikantige Blattstiel. Die kleinen weißen Einzelblüten sind in einer Doppeldolde angeordnet.
Seine Inhaltsstoffe sind Vitamin C und ätherisches Öl.
Der Giersch ist ein sehr altes Wildgemüse. Seine Blätter finden in der Küche Verwendung zu Salaten(junge Blätter),Gemüse, Suppe, Aufläufen und Getränken.

  • Gundermann

Botanischer Name: Glechoma hederacea, Familie der Lippenblütler
Volksname:Gundelreif, Gundelrebe, Donnerrebe, Heilrauf
Vorkommen: Der Gundermann wächst auf feuchten, humusreichen Böden, unter Hecken und Bäumen, ist aber auch im Rasen zu finden.
Man erkennt den Gundermann an seinen vierkantigen, langen Stängeln, die an den Blattachsen Wurzeln austreiben und am Boden entlang weiterkriechen. Die Blätter sind herz-bis nierenförmig und riechen beim Zerreiben herbwürzig. Die violetten Blüten sitzen in den Blattachseln.
Inhaltsstoffe: Bitterstoffe,Gerbstoffe, ätherisches Öl, Vitamin C;
Der Gundermann ist ein aromatisches Würzkraut für pikante aber auch süße Speisen und Getränke.

  • Knoblauchsrauke

Botanischer Name: Alliaria petiolata; Familie der Kreuzblütler
Volksname: Lauchhederich, Bärentatze, Gemeines Lauchkraut
Vorkommen: Auf Wiesen, an Wegesrändern, an Schuttplätzen und Waldrändern
Die Knoblauchsrauke ist ein Kraut, das bereits im ersten Kulturjahr blüht, fruchtet und sich durch Samen weiter vermehrt. Im Frühjahr hat die Pflanze kleine, weiße Blüten, aus denen sich später die schmalen Samen tragenden Schoten entwickeln. Die ganze Pflanze riecht stark nach Knoblauch.
Für die Küche ist sie sehr gut für Salate, Quark und Aufläufe zu verwenden.

  • Löwenzahn

Botanischer Name: Taraxacum officinale, Familie der Korbblütler;
Volksname: Kuhblume, Pusteblume;
Vorkommen: Der Löwenzahn wächst fast überall, vorwiedend auf nährstoffreichen Wiesen.
Man erkennt den Löwenzahn an seinen auffallend sonnig-gelben Blüten. Seine Blätter sind stark gezähnt und in einer am Boden liegenden Rosette angeordnet. Der Blütenstängel ist innen hohl und enthält weißen Milchsaft, der auf Haut und Kleidung unangenehme braune Flecken hinterläßt.
Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Gerbstoffe, Vitamin C;
In der Küche sind alle Teile des Löwenzahns zu verwenden. Blätter und Blüten für Salat, Gemüse, Getränke, Gelees, Likör und Tee. Die Wurzel kann man als Löwenzahn-Kaffee verarbeiten.

  • Schafgarbe

Botanischer Name: Achillea millefolium, Familie der Korbblütler
Volksname: Achilleskraut, Bauchwehkraut, Blutstillkraut, Schafrippe, Katzenkraut, Wundkraut,
Vorkommen: Wächst auf trockenen Wiesen, Weiden, Wegrändern und Böschungen;
Die Schafgarbe ist eine bis zu ca 60 cm hohe Pflanze, der Stängel ist aufrecht, schwach behaart und hat einen würzigen Duft. Die Blätter sind schmal-lanzettich, 2-3 fach fiederteilig. Der Blütenstand ist eine doldenartige Rispe, die Blüten zu 4-6, Zungenblüten sind weiß bis zartrosa.
Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Gerbstoffe, ätherisches Öl;
In der Küche kann man die jungen Blätter und die Blüten als Würzkraut für Butter, Quark, Salate , Gemüse, Suppen und Aufläufe verwenden.

  • Spitzwegerich

Botanischer Name: Plantago lanceolata, Familie der Wegerichgewächse
Volksname: Lügenkraut, Henfressa, Spießkraut, Sohlenkraut
Vorkommen: Wächst an Wegrändern, auf Wiesen, Weiden und Schuttplätzen;
Es ist eine mehrjährige Pflanze, die Blätter sind bis zu 25 cm lang und schmal-lanzettich, besitzen fünf hervortretende Längsrippen und stehen in einer Grundrosette. Ein blattloser Stängel mittig aus der Rosette wachsend hat an der Spitze eine walzenförmige Blütenähre.
Inhaltsstoffe: Schleimstoffe, Bitterstoffe, Kieselsäure;
In der Küche werden die jungen Blätter und Blütenstände für Suppen, Salate, Gemüse, Eingelegtes und Aufläufe verwendet.

  • Vogelmiere

Botanischer Name: Stellaria media; Familie der Nelkengewächse
Volksname: Gauchheil, Vogelkraut, Vogelsternmiere, Alsine
Vorkommen: Eine bis zu 40 cm hohe Pflanze.Stengel niederliegend, seiten aufsteigend, stark verästelt, einreihig behaart.Die Blüten sind weiß und stehen in den Achseln der Blätter. Die Kelchblätter sind fast so lang wie die Kronblätter.
Inhaltsstoffe: Saponine, reichlich Mineralstoffe, Vitamin C
Ganz besonders im Frühjahr eine Vitamin- und Mineralstoff-Bombe. Verwendung zu Salaten, Saucen und Dipps.

  • Waldmeister

Botanischer Name: Galium odoratum; Familie der Rötegewächse
Volksname:
Vorkommen: wächst gerne in Buchenwäldern
Die Pflanze wird bis zu 30 cm hoch. Der Stängel ist aufrecht , vierkantig, Blätter sind lanzettlich, zu 6 – 8 quirlig; spitz, mit auffälligem Mittelnerv.
Der Blütenstand ist doldig, Die Krone trichterförmig und weiß.
Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Gerbstoffe, Cumaringlykosid.
Für die Küche kann man den Waldmeister verwenden zu: Getränken, Desserts, Kräutertees

  • Wiesen-Bärenklau

Botanischer Name: Heracleum sphondylium, Familie der Doldenblütler
Volksname: Echter Bärenklau, Gemeiner Bärenklau;
Vorkommen: Wächst auf Wiesen, Weiden und an Wegrändern;
Eine 2-jährige bis zu 1.5 m hohe Pflanze. Der Stängel ist hohl, kantig gefurcht und borstig behaart.
Die Grundblätter sind groß, rundlich bis einförmig. Die Stängelblätter sind fiederteilig, tief gelappt, unregelmäßig grob gezähnt. Die Blattscheiden sind stark aufgeblasen. Die Blüte hat die Form einer großen Dolde aus ca 30 Döldchen.
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Bitterstoffe, Cumarine
Der Wiesen-Bärenklau ist ein vielseitiges Wildgemüse. Er findet Verwendung zu Aufläufen, Suppen für Quiche und als Füllungen.


Wir danken Kräuterpädagogin Heidi Huber für ihre Unterstützung bei der Ausarbeitung der Pflanzenbeschreibungen.

Bitte beachten Sie, dass dies kein vollständiges Kräuterlexikon ist. Für Detailinformationen wenden Sie sich bitte direkt an unsere Kräuterpädagoginnen oder konsultieren die einschlägige Fachliteratur, auch online z.B. beim Heilpflanzenportal von DocJones.de. Für die Richtigkeit/Vollständigkeit der Angaben können wir keine Gewähr geben!

Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER)