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Schmalznudel und Co.

Rezepttipps zu Kirchweih und Fasching

Bei (fast) allen Festen im Tölzer Land gibt es besondere kulinarische Köstlichkeiten aus Hefeteig. Hier unsere Rezepttipps für leckeres Schmalzgebäck: Kirtanudeln, Auszog'ne, Topfenstrietzel, Krapfen

Kirta-Nudeln, auch Z'wickte genannt

Zutaten:

  • 500 g Mehl
  • 60 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 1/4 l Milch, davon ein Teil saurer Rahm
  • 30 g Hefe
  • 2 Eier
  • 100 g Sultaninen
  • 1 Pr. Salz
  • Butterschmalz zum Ausbacken, große Fettpfanne

Zubereitung:

  • Hefeteig herstellen, gut abschlagen, zuletzt die gewaschenen, abgetrockneten und mit Mehl bestäubten Sultaninen  zugeben, gehen lassen. Runde Nudeln formen (abdrehen), nochmals gut gehen lassen. Oberseite mit der Schere über Kreuz einschneiden (einzwicken) und ins heisse Fett geben. Langsam auf beiden Seiten goldbraun backen. Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben.

Auszo'gne Nudeln:

Zutaten:

  • 1 kg Mehl
  • 125 g Rahm (süße Sahne)
  • 4 Eier
  • 1 1/2 Würfel Hefe
  • 2 El Salz
  • Butterschmalz zum Ausbacken

Zubereitung:

  • Aus den Zutaten einen Hefeteig herstellen. Nachdem der Teig gegangen ist, kleine Nudeln abstechen und Laibchen formen. Diese mit einem Tuch abdecken und kurz gehen lassen. Dann mit gefetteten Fingern (Öl) ausziehen, indem man den Teigrand durch die Finger rundherum gleiten lässt, sodass innen ein dünnes "Fenster" entsteht. Die dünne Teigschicht in der Mitte darf aber nicht reissen. Dann in heisses Fett legen, 1-2 mal mit heissem Fett übergießen, damit die Küchlein auflaufen, aber nicht hart werden. Wenn sie goldbraun sind, vorsichtig wenden, so dass kein Fett in die Mitte läuft. Die Auszog'nen müssen innen ein weisses Fenster haben und aussen einen schönen Rand. Wenn sie fertig gebacken sind, auf einem Sieb abtropfen lassen. Nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben.

Topfenstriezel:

Zutaten:

  • 500 g Mehl
  • 500 g Topfen (Quark)
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 Ei
  • 1 El, Salz
  • wenig lauwarme Milch
  • Butterschmalz zum Ausbacken

Zubereitung:

  • Zunächst ein "Dampferl/Toagerl" herstellen, indem man in einem Schüsselchen etwas Mehl gibt, die Hefe zerbröckelt, 1-2 Tl Zucker darüber und mit einer Gabel die lauwarme Milch zu einem glatten Teig verrührt. Darüber etwas Mehl stäuben, damit das Dampferl nicht austrocknet. 5 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde für das Dampferl hineindrücken, außenrum den Topfen, das Salz und das Ei geben. Das Dampferl in die Mulde zu den anderen Zutaten geben. Den Teig gut durchkneten. Bei Bedarf etwas Milch zugeben. Es ensteht ein weicher Teig. Je länger er geknetet wird, umso feinporiger und luftiger wird das Gebäck. Den Teig 1 Stunde mit einem Tuch abgedeckt gehen lassen. Hat sich der Teig verdoppelt formt man auf dem Nudelbrett zuerst die Hälfte des Teiges zu einem länglichen Wecken. Davon schneidet man ca. 3 cm breite Striezel ab und nochmals zugedeckt kurz gehen lassen. Anschließend die Striezel bei Bedarf noch "etwas in Form ziehen" und in heissem Fett ausbacken. Wenn die gewünschte Bräunung erreicht ist auf einem Sieb oder Küchenkrepp abtropfen lassen!

(Faschings-)Krapfen:

Zutaten:

  • 1 kg Mehl
  • 1,5 Tl Salz
  • 6 Eidotter
  • 130 g Zucker
  • 80 g Butter
  • 3 EL Rum
  • 1/4 - 1/2 l Milch
  • 2 P. Vanillezucker
  • 90 g Hefe
  • Marmelade oder Gelee, z.B. Hiffenmark, Aprikose, Himbeer

Zubereitung:

  • Das Mehl mit der Hefe, der lauwarmen Milch und etwas Zucker zu einem Dampferl (Vorteig) verrühren, kurz gehen lassen. In der Zwischenzeit alle Zutaten vorbereiten und mit dem Dampferl zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Je länger er geknetet wird, umso feinporiger wird der Krapfen! Dann zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen. Hat der Teig sich verdoppelt, dann 2 cm dick auswellen und mit einem Glas die Krapfen ausstechen. Mit einem Tuch abdecken und wieder gehen lassen. Dann die Krapfenteiglinge in heissem Fett schwimmend ausbacken - jede Seite ca. 3-5 Minuten. Abkühlen lassen, mit einer langen Spritztülle mit der Marmelade füllen und mit Puderzucker bestäuben.

Gutes Gelingen und "an Guadn" wünschen wir!

 

 

 

 

Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER)