So müssen Berge aussehen

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Naturschutzgebiet Karwendel und Karwendelvorgebirge

Für den Betriebes des Walchenseekraftwerkes wird das Wasser der Isar bei Krün (seit 1923) und das Rißbach- und das Fischbachwasser hier am Standort des Dükers (seit 1950) zum Walchensee geleitet. Die Leitung liegt unter der Isar.

Die Isar lag dadurch etwa 300 Tage im Jahr trocken. Das ist beim Rißbach heute noch der Fall. Seit 1990 fließt eine gleichbleibende Restwassermenge, um diesen einzigartigen Lebensraum für Fische, Vögel und Menschen zu erhalten.

An diesem Isarabschnitt brüten Flusswasserläufer (vom Aussterben bedroht) und Flussregenpfeifer (gefährdet). Die Inseln und Kiesbänke der Isar sind eines der letzten Rückzugsgebiete für die beiden Vogelarten. Durch die Begradigung von Fließgewässern und den Bau von Wehren ist dieser Lebensraum in den vergangenen Jahrzenhnetn fast überall verloren gegangen.

Die Vögel sind auf besondere Rücksicht durch Erhlungssuchende angewiesen. Bleiben Sie bitte am Ufer auf der Seite der Mautstrasse. Bitte betreten Sie zwischen Mitte April und 1. August nur die Ufer- und Kiesbereiche im Parkplatzumfeld. Meiden Sie Inseln und Kiesbänke.

Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER)