So müssen Berge aussehen

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Naturschutzgebiet Karwendel und Karwendelvorgebirge

Flussabwärts mündet der Rißbach in die Isar. Sein breites Kiesbett führt nur bei Schneeschmelze, Gewitter- oder Dauerregen Wasser, da es zur Stromgewinnung in den Walchensee angeleitet wird. Der Rißbachdüker liegt etwa einen Kilometer flussaufwärts. Dort finden Sie weitere Informationen.

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht, im Rißbach gibt es auch Leben. Im Trockenbett leben Tiere und Pflanzen, die auf trockene und warme Lebensräume angewiesen sind, aber auch mit Wasserüberfluss zurecht kommen müssen. Dazu zählen Heuschrecken wie die Gefleckte Schnarrschrecke, der Kiesbankgrashüpfer, oder die Deutsche Tamariske, ein Strauchgewächs.

Alle drei sind vom Aussterben bedroht, da ihr Lebensraum in Deutschland immer kleiner wird. Die gefleckte Schnarrschrecke z.B. findet man erst wieder in Schweden bzw. der Mongolei.

Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER)