So müssen Berge aussehen

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NATUR ERLEBNIS ISAR (3)

Erlebnispfad an der Isar bei Lenggries

(3)  Die Isar ist steinreich

An dieser Kiesbank entstand vor 900 Jahren Lenggries. Was bedeutet der Name? 

Bei Hochwasser ist von dieser Insel fast nichts zu sehen. Das Isarwasser ist braun. Erst wenn das Wasser abeglaufen ist, sieht man, welche Kraft es hatte: der Fluß hat Steine abtransportiert, sie über den grund gerollt, dabei aneinander glattgerieben, gerundet und zum Schluß an anderer Stelle liegen lassen. Früher war der Fluß in zahlreiche Rinnen verzweigt, die sich mit jedem Hochwasser veränderten. Bei normalem Wasserstand gab es früher viel mehr Kies- als Wasserflächen.

Kiesbänke sind also ein Kennzeichen des alpinen Wildflusses. Sie heißen in der bayrischen Mundart: Gries.

Jetzt wissen wir, was Leng-Gries bedeutet! Worauf ist auch der Tölzer Stadtteil Greis entstanden? Woher kam der Kies? Das isartal liegt doch zwischen felsigen Bergen, warum fließt der Fluß nicht über Feldgstein? Warum ist der Talboden so breit und eben?

Die Felsen setzen sich natürlich unterhalb des Flußbettes fort. In den WEsizeiten höhlten mächtige Gletscherströme den felsigen Boden des Tales aus. Als das Eis schmolz , trug das Schmelzwaser große Mengen von Steinen aus den Bergen mit sich. Sie füllten das Tal bis zu 200 m hoch. Dadurch entstand der drei Kilometer breite, fast ebene Talboden des Isartales, Später grub sich der Fluß wieder in seine Ablagerungen ein.
 

83361 Lenggries
83361 Lenggries
Tel: 08042/50180
Fax: 08042/501810
Web: info@lenggries.de

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