So müssen Berge aussehen

Suchen auf toelzer-land.de

Kirche St. Jakobus Lenggries

Katholische Pfarrkirche in Lenggries

Unsere Pfarrkirche - Geschichtliches
Eingebettet in die Ländereien der Klöster Benediktbeuern und Tegernsee lag die Grafschaft Tölz.
Ende des 11. Jahrhunderts bauten die Grafen von Tölz auf einem Vorsprung des Geiersteins die Festung Hohenburg, mit der die Geschichte der Pfarrei Lenggries eng verknüpft war.
Zunächst gehörte der gesamte Isarwinkel zur Pfarrei Chümsdorf, dem heutigen Königsdorf. Von Lenggries hören wir erstmals im Jahre 1257. Vermutlich gab es neben der Schlosskapelle von Hohenburg - 1315 als Filiale von Chümsdorf angeführt - eine kleine Marienkirche in Lenggries. Davon zeugt eine Mutter-Gottes-Statue in der Maria-Hilf-Kapelle, die die Jahreszahl 1327 trägt. Taufstein und Friedhof lagen in Gaißach - das zeigt, wie weit die Pfarrei verstreut war.
Im 15. Jahrhundert wurden die Filialen Lenggries und Gaißach eine Zeitlang von Tölzer Vikaren geführt. Mit der Zeit wurden dies unhaltbare Zustände, so dass die Gaißacher und Lenggrieser ihren Pfarrherrn, Kaspar Schmidhauser, Domkapitular zu Freising und Pfarrer von Chümsdorf, um einen eigenen Kaplan baten, der bei Ihnen wohnen sollte. Dies geschah im Jahre 1479.
In Lenggries stand zunächst eine gotische Jakobuskirche, die noch etwas östlicher lag, als unsere heutige Kirche. Von dem Flügelaltar jener Kirche stammen wahrscheinlich die beiden herrlich bemalten Holzblätter, die das Martyrium des hl. Jakobus darstellen und jetzt in der Mariahilfkapelle links und rechts vom Altar hängen.

Kirchstraße 4, 83661 Lenggries
Kirchstraße 4
83661 Lenggries
Tel: 08042-8789

Große Karte öffnen

Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER)