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Mein Tipp:

Familienspaß auf dem Barfußpfad

Spazierengehen finden meine Kinder meistens ziemlich langweilig. Ein echt cooles und sinnliches Vernügen aber ist ein Ausflug an den Barfußpfad!

Mitarbeiterin Tölzer Land Tourismus Mit dem Spruch "Kommt - wir gehen Spazieren", kann ich meine Kinder meist nicht hinter dem Ofen hervorlocken. Für einen Ausflug zu einem Barfußpfad kann ich sie dann doch begeistern.

Wir waren heuer auf dem wirklich großzügig angelegten Barfußpfad hinter dem Kloster Benediktbeuern. Der Weg führt vom Klosterparkplatz geradewegs ins Kochelsee-Loisach-Moor und in ein paar Minuten zweigt der gut ausgeschilderte Barfußweg links ab und ist ein sinnliches Vergnügen für die Füße: weicher Grasboden, von der Sonne angewärmte glatte Steine,  zäher Schlamm, weiches torfiges Wasser, raue Baumstammrinden, aber auch kratzige, spitze Bachsteine massieren einem die Füße. Auch als Erwachsener sollte man die Schuhe und Socken ausziehen und sich auf diese sinnliche Erfahrung einlassen: das ist Fußreflexzonen-Massage gratis und den Kindern macht der Ausflug doppelt Spaß, wenn auch die Eltern nicht nur gelangweilt am Rande stehen und zuschauen. Ein Aussichtsturm gewährt einen tollen Überblick über die Moorlandschaft und zum Kloster Benediktbeuern mit der dahinterliegenden Benediktenwand.

Der Benediktbeurer Barfußpfad ist knapp einen halben Kilometer lang und grenzt an den Schmetterlingspfad, den meine Kinder auch noch mit Leichtigkeit nach zweimaligem Umrunden des Barfußpfades erkundet haben. Als wir ganz leise an einem der Tümpel standen, durften wir noch ein Bleßhuhnpärchen bei der Brutpflege beobachten! Die Ameisenpolizei war gerade dabei, eine tote Biene vom Weg zu tragen! Und den Benediktbeurer "Baaz" - den haben wir auch noch mit nach Hause gebracht: an unseren Füßen!

Wer nach so viel "Lernen" am Lehrpfad erschöpft ist, der kann noch in das Klosterstüberl (mit Spielplatz) oder in den Kräuter-Erlebnis-Laden im Maierhof des Klosters einkehren.

Hier gibt es noch mehr Infos zu den Lehrpfaden im Tölzer Land!

 

Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER)